Freitag, 28. Juni 2013
In the changing room of hell.
Leiden die Spiegel bei C&A eigentlich an einem Minderwertigkeitskomplex? Fühlen sich die Chefs bei C&A so schlecht? Wollen Sie einfach, dass jeder, der Sie verlässt, genauso erniedrigt wurde, wie Sie?
Ich fasse es einfach nicht. Ich gehe morgens auf die Waage - YES! 56,4. Top gelaufen, 200gr weniger als gestern. Ich fühle mich gut. Ziehe eine Hose an, die mir vor ein paar Wochen noch nicht wieder gepasst hatte und schwinge mich zur Arbeit. Alles bestens bis mein Mitbewohner T von sich hören lässt, dass er mit Freunden in unserer Wohnung ist. Fazit: auf dem Weg nach Hause noch schnell ein schickes neues Outfit zaubern. Es geht gar nicht darum, dass ich meinen Freund verlassen will und etwas neues suche. Nein, es geht einfach darum, einen guten Auftritt hinzulegen - und das obwohl ich doch direkt von der Arbeit komme ;)
Nun gut, auf zu C&A. Bis dahin schon alle Spiegeln in der Stadt gemieden, doch dann in der Kabine des Grauens: Es ist einafch schrecklich. Ich glaube die machen das extra. Die wollen einfach, dass man sich schlecht fühlt. In den neuen Sachen sowie in den Alten. Das ist besonders wichtig. Man soll sich so schlecht fühlen, dass man selbst in den eigenen Klamotten nicht mehr auf die Straße gehen will und verzweifelt die nächste Verkäuferin sucht, die dann liebendgern ein Teil aufschwatzt. Ob die besondere Kabinen haben mit anderen Spiegeln, wohin man dann von der Verkäuferin geschickt wird? Darüber sollte man mal nachdenken... Jedenfalls bin ich mir sicher, dass dieser Laden nun von meiner shopping-Karte ausgelöscht wurde. Entweder aus allgemeinem Trotz, Enttäuschung oder aus Scham - denn wenn ich wirklich so aussah?! Oo Lieber nicht drüber nachdenken. Somit bin ich heim, direkt in das Zimmer meines Freundes und mit und SexySachen an. Jetzt gehts wieder. Aber bestimmt nicht bis heute Abend - Top die Wette gilt!



Wie mein Bett zu einem Laubhaufen wurde
Das ist mein erster Blogeintrag und - verdammt - es ist schwieriger als vermittet. Ich habe gedacht, dass es in meinem Leben genug Dinge gibt, über die man sich den Kopf zerbrechen kann. Wahrscheinlich genügt das, was ich in diesem Punkt zu bieten habe, für eine komplette Terrakotta-Armee. Und trotzdem fällt das Schreiben darüber extrem schwer. Wer liest meinen Scheiß? Wer will den sowas hören? Wahrscheinlich kein Mensch und trotzdem sträubt sich in mir alles, wenn es darum geht, etwas öffentlich zu machen. Wie egoistisch und einnehmend ich mir vorkomme, wenn ich hier mein Leben aufbereite und alle anderen zwinge, den Mist zu schlucken und mit einer großen Portion Mitleid für Speis und Trank zu danken. Nein, Streicheleinheiten benötige ich keinesfalls mehr. Dieser Blog soll für mein kleines vergessliches Ego sind, welches so oft die guten Dinge unter den Tisch fallen lässt. whatch-ever. Die Werbung am rand hat mich drauf kommen lassen. Ich bin ein Perfektionist wenn es darum geht, die Fehler an mir aufzuspüren. Ich nehme diesen 24h-Job sehr ernst, ja man könnte sagen, ich bin meine eigene Sicherheitsfirma - ich beobachte mich immer. Dabei sagt mein letzter Rest Verstand im Kopf, dass das alles totaler Quatsch ist, ich ein kleines 0815 Mädchen bin und es mir egal sein sollte, was top oder flop ist. Whatever - ich kann mich eh nicht eintauschen. Und als alte Jungfer übrig zu bleiben ist realistisch gesehen (wie auch immer ich das definieren will) bei 5 von 7 Tagen selbst für mich unrealistisch.
So - nun werden wir sehen, was kommt. Lassen wir spontan kommen, was ich beobachte, was geschieht und ob etwas geschieht. Mit diesem Blog trickse ich dich aus - Du kleine nervige Frau, die in jeder Szene direkt hinter mir sitzt und so laut redet, bis man sich auf das Schauspiel nicht mehr konzentrieren kann.