Wie mein Bett zu einem Laubhaufen wurde
Das ist mein erster Blogeintrag und - verdammt - es ist schwieriger als vermittet. Ich habe gedacht, dass es in meinem Leben genug Dinge gibt, über die man sich den Kopf zerbrechen kann. Wahrscheinlich genügt das, was ich in diesem Punkt zu bieten habe, für eine komplette Terrakotta-Armee. Und trotzdem fällt das Schreiben darüber extrem schwer. Wer liest meinen Scheiß? Wer will den sowas hören? Wahrscheinlich kein Mensch und trotzdem sträubt sich in mir alles, wenn es darum geht, etwas öffentlich zu machen. Wie egoistisch und einnehmend ich mir vorkomme, wenn ich hier mein Leben aufbereite und alle anderen zwinge, den Mist zu schlucken und mit einer großen Portion Mitleid für Speis und Trank zu danken. Nein, Streicheleinheiten benötige ich keinesfalls mehr. Dieser Blog soll für mein kleines vergessliches Ego sind, welches so oft die guten Dinge unter den Tisch fallen lässt. whatch-ever. Die Werbung am rand hat mich drauf kommen lassen. Ich bin ein Perfektionist wenn es darum geht, die Fehler an mir aufzuspüren. Ich nehme diesen 24h-Job sehr ernst, ja man könnte sagen, ich bin meine eigene Sicherheitsfirma - ich beobachte mich immer. Dabei sagt mein letzter Rest Verstand im Kopf, dass das alles totaler Quatsch ist, ich ein kleines 0815 Mädchen bin und es mir egal sein sollte, was top oder flop ist. Whatever - ich kann mich eh nicht eintauschen. Und als alte Jungfer übrig zu bleiben ist realistisch gesehen (wie auch immer ich das definieren will) bei 5 von 7 Tagen selbst für mich unrealistisch.
So - nun werden wir sehen, was kommt. Lassen wir spontan kommen, was ich beobachte, was geschieht und ob etwas geschieht. Mit diesem Blog trickse ich dich aus - Du kleine nervige Frau, die in jeder Szene direkt hinter mir sitzt und so laut redet, bis man sich auf das Schauspiel nicht mehr konzentrieren kann.
littlemiss am 28. Juni 13
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